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Ubuntu 8.10: Coming Soon
Oktober 30, 2008

Heute ist es soweit, der Countdown ist abgelaufen und die neue Version von Ubuntu, Version 8.10, Codename Intrepid Ibex (englisch für: unerschrockener Steinbock), wird heute für massig Traffic auf den Leitungen im Netz sorgen.

Das schöne an Ubuntu ist, dass es eigentlich kinderleicht ist. Sofern alles von Anfang an klappt. Und dies ist in den letzten Jahren immer besser und besser geworden.

Hier eine ganz kurze Anleitung, wie man Ubuntu zu dem bestehenden Windows parallel installiert.

Zunächst sollte man Speicherplatz freischeffeln. Minimum 4 Gigabyte, empfohlen werden 8 Gigabyte (so für die Vorgängerversion 8.04).

Dies erledigt man einfach via Systemsteuerung / Verwaltung / Computerverwaltung / Datenträgerverwaltung. Dort sucht man sich eine Festplatte aus, die man um 4-8 Gigabyte verkleinert. Wichtig ist, diesen neuen Speicherplatz nicht einer neuen Partition zuzuweisen! Einfach unbenutzt lassen.

Auf http://www.ubuntu.com/ wird im Laufe des Tages die v8.10 zum Download verfügbar sein. Dieses ISO-Image auf eine CD brennen, und sodann von dieser CD booten. Ubuntu wird wahrscheinlich erst als Live-System komplett von der CD booten. Dieser Bootvorgang dauert etwas länger, da alles von CD geladen werden muss. Mit viel Glück funktionieren in dieser Live-Session bereits WLAN und Sound und alles weitere, so dass man munter testen kann. Nach diesem Bootvorgang sieht man folgendes:

Und nun Mutige vor. Doppelclick auf „Install“ und man wird durch die Installationsroutine geführt. Diese war bei 8.04 bereits sehr einfach und intuitiv (einfach nur lesen und verstehen).

Wichtigster Punkt für den besorgten Windows-User ist der Abschnitt mit der Partitionierung. Dort kann man etwas a la „größten freien Speicher“ für die Installation auswählen. Dann installiert sich Ubuntu in den soeben frei gescheffelten Speicher von 4-8 Gigabyte. Die Installation sollte, je nach Hardwaregeschwindigkeit, zwischen 30-60 Minuten dauern.  Nach der Installation werden ggf noch kleinere Updates geladen, und schon steht das System. Bei der Installation wird auch ein Bootloader, der Grub-Manager, installiert. Bei jedem Einschalten des PCs erscheint dann ein Menü, wo man zwischen Ubuntu oder Windows wählen kann.

Wem das braune Layout nicht zusagt findet viele Möglichkeiten, dies zu ändern, so zB unter http://art.gnome.org/ oder http://www.gnome-look.org/ oder http://www.deviantart.com/. Sogar Mac OS läßt sich vollständig immitieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich freue mich schon auf die Final, und hoffe, dass die Server nicht zusammenbrechen. 😀